12. April 2015

Am 14. April kommt der Skype for Business Client (Details)

Wie schon in meinem vorherigen Post beschrieben kommt am 14. April der neue Skype for Business Client als Office Update für Lync 2013. Somit wird dieses Office Update bei den meisten über WSUS früher oder später automatisch installiert.
Das Update erlaubt dann die Nutzung der Skype for Business oder der bekannten Lync Benutzeroberfläche. Daher kommt auch der Name Dual UI Update. Einen direkten Skype for Business Client gibt es nicht. Aktuell muss immer erst der Lync Client installiert werden und dann das April Update 2015.
Nicht betroffen sind Lync 2010 Clients.
Das Problem mit dem Update ist, das ein Anwender merken wird, dass ein Skype for Business Client installiert wurde. Zum einen gibt es neue Symbole, aber auch beim Starten des Clients sieht der Benutzer immer zuerst einen “Begrüßungsassistenten” und die Skype for Business UI!
Update 14.4.2015:
April 14, 2015 update for Skype for Business (KB2889853)
March 2014 update for Lync 2013 (KB2863908)

Welche Veränderungen und Meldungen sieht der Anwender nach dem Update?

Es gibt ein neues Icon auf dem Desktop, in der Taskleiste: image und neben der Uhr image
Im Outlook,  wenn Sie ein Meeting planen:
clip_image002 clip_image002[4]
Neue Audioklänge:
  • Beim Rufaufbau
  • Beim Anruf
  • Bei Chats
  • …..
Die alten Klänge müssen ggf. manuell neu  verteilt werden, wenn die Anwender nicht diese erhalten sollen.
Neue Emoticons:
image

Nach dem Update startet der Lync Client mit der neuen Skype for Business UI und wird dann folgende Meldung zeigen, wenn sein Server Lync Server 2013 ist:
image
Nach dem Neustart des Clients ist dann wieder die alte Lync Benutzeroberfläche verfügbar, es bleiben aber die oben genannten Änderungen sichtbar (Meeting Plugin, Emoticons, Klänge).
Wenn Sie den Skype for Business Client auch zusammen mit Ihrem Lync Server 2013 Server verwenden möchten, dann müssen Sie eine Lync Client Policy anpassen. Die folgende Tabelle beschreibt das Verhalten je nach Wert des EnableSkypeUI Parameters.
Set-CsClientPolicy -Identity <PolicyName> -EnableSkypeUI $false oder $true
Server Version EnableSkypeUI Einstellung User mit Lync Client User mit Skype for Business Client
Lync Server 2010 oder 2013
(mit letzten Patches)
$FALSE
Lync UI Modus Anwender wird aufgefordert auf Lync UI zu wechseln
Lync Server 2010 oder 2013
(mit letzten Patches)
$TRUE
Anwender wird aufgefordert auf SfB zu wechseln Skype for Business UI
Lync Server 2010 oder 2013
(ohne letzten Patch)
Default
Lync UI Modus (Skype UI nicht unterstützt) Lync UI Modus (Skype UI nicht unterstützt)
Skype for Business 2015
$TRUE
Anwender wird aufgefordert auf SfB zu wechseln Skype for Business UI
Skype for Business 2015
$FALSE
Lync UI Modus Anwender wird aufgefordert auf Lync UI zu wechseln
Alternativ kann auch ein Registry Wert (z.B. mithilfe einer GPO) gesetzt werden: HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Office\Lync\EnableSkypeUI
Typ:   REG_BINARY
Wert: 01 00 00 00 (True) oder 00 00 00 00 (False). 
  Alternativ an der Benutzereingabe: reg add "HKCU\Software\Microsoft\Office\Lync" /v EnableSkypeUI /t REG_BINARY /d 00000001 /f reg add "HKCU\Software\Microsoft\Office\Lync" /v EnableSkypeUI /t REG_BINARY /d 00000000 /f   Wird der Registry Wert schon vorab auf 00 00 00 00 (False)  gesetzt, kann das Starten der neuen Skype for Business UI komplett vermieden werden. Somit  wird auch








  • kein “Skype for Business First Run” Begrüßungsassistent starten
  • keine Skype UI sichtbar
  • Die Aufforderung den Client neu zu starten um das UI zu wechseln unterdrückt/verhindert.

Ein Microsoft Technet Artikel beschreibt die Vorgehensweise: Configure the client experience with Skype for Business

Folgender Artikel beschreibt die möglichen Maßnahmen für Office 365 User:
https://support.office.com/en-us/article/Switching-between-the-Skype-for-Business-and-the-Lync-client-user-interfaces-a2394a4c-7522-484c-a047-7b3289742be0?omkt=en-us&ui=en-US&rs=en-US&ad=US Die neuen Features von Skype for Business sind hier kurz erläutert.

2889853, 2889923

9. April 2015

Am 14. April kommt der Skype for Business Client

Am 14. Am kommenden 14. April (Patch Dienstag) wird Microsoft in Form eines Office Updates für den Lync Client den Skype for Business (SfB) Client ausrollen. Das bedeutet, das Office 365 Benutzer oder Anwender die Aktualisierungen von Windows Updates direkt installieren, auch gleich dieses Update bekommen.
In Unternehmensumgebungen kommt häufig ein Softwareverteilmechanismus zum Einsatz, der ggf. diese Updates auch erst zu einem späteren Zeitpunkt verteilt.


Was passiert wenn das Office Update installiert wurde?

Dann wird basierend auf der Serverversion des Front End Servers automatisch entweder eine Lync 2013 Benutzeroberfläche (UI) oder eine SfB UI angezeigt. Dieses Verhalten kann durch Registry Keys und eine Client Policy überschrieben werden.
(Diese Client Policy ist mit dem letzten März Update für Lync Server 2013 verfügbar.)
 


Das heißt, solange die Anwender weiterhin auf einem Lync Server 2010 oder 2013 gehosted sind, wird auch weiterhin die bekannte Lync UI angezeigt.
 
ACHTUNG: Das Update bringt weitere Veränderungen.
  • Es werden die Klänge unabhängig von der Lync oder SfB UI aktualisiert und die Anwender werden somit eine Veränderung merken.
  • Das Outlook Meeting Plugin wird aktualisiert. Danach werden Lync Meetings als Skype Meetings benannt. Auch die URL zum beitreten wird auf "Join Skype Meeting" aktualisiert.
  • Das Icon zum Starten des Lync/SfB Clients wird ein neues Aussehen bekommen und an Skype erinnern. Ebenfalls wird der Name in der Taskleiste nun Skype for Business sein.
  • Es gibt neue Emoticons.

16. März 2015

Skype for Business Preview verfügbar

Wie schon im letzen Blog Post angekündigt will Microsoft in diesem Jahr den Nachfolger von Lync 2013 auf den Markt bringen. Am 16. März hat Microsoft auf der Convergence nun mehr Details verkündet:
  • ab sofort steht eine Technical Preview des Clients zur Verfügung. Mit dieser Vorschau auf den neuen Skype for Business Client kann man nun  direkt das neue Look and Feel ausprobieren.
  • Ab April 2015 wird Skype for Business als Server und Dienst in Office 365 verfügbar sein
Der neue Skype for Business Client orientiert sich zu Teilen an seinem Vorgänger Lync 2013 aber auch an den bekannten Skype aussehen. Der Umstieg von Lync auf Skype for Business wird vermutlich den meisten Anwendern nicht sehr schwer fallen.


12. November 2014

Lync wird Skype for Business

Seit gestern ist die Katze aus dem Sack: aus Lync wird "Skype for Business". Im ersten Halbjahr 2015 wird Microsoft die neue Version von Lync veröffentlichen. Dann wird diese auf "Skype for Business" heißen. Für Kunden mit Office 365 wird das Update automatisch erfolgen. Kunden mit einer onpremises Installation auf eigenen Servern wird ein Upgrade der Software zu den neuen Funktionen von "Skype for Business" verhelfen. Die Hardwareanforderungen bleiben die gleichen wie bereits in Lync 2013.

Auf dem heutigen "Work is not a place" Event hat Ellen Kuder (Twitter @ellenkuder), Product Marketing Manager Skype for Business, Microsoft Deutschland GmbH Rede und Antwort gestanden.
Ich habe hier ein Zusammenfassung, was bisher an Informationen bekannt geworden ist.

FAQ:

Wann wird das neue Skype for Business verfügbar sein?

In der ersten Jahreshälfte wird die neue Version von Lync zu "Skype for Business" werden. Zusammen mit einem neuen Client, einer neuen Serversoftware und einem Update in Office 365 werden dann neue Funktionen für onpremises und in der Cloud  zur Verfügung stehen.

Was passiert mit dem kostenlosen Skype?

Das bekannte Skype für Privatanwender wird weiterbestehen und kann weiterhin mit den heutigen Benutzerkonten und Funktionen genutzt werden. Es bleibt ein separates Produkt für Endanwender.

Was passiert mit meinen heutigen Lync Funktionen?

Skype for Business baut auf dem heutigen Lync 2013 auf und wurde weiterentwickelt. Der neue Name soll meines Erachtens einfach unterstreichen, das die Privatanwender und Unternehmenssoftware noch weiter zusammenwachsen. Die heutigen Funktionen sollen bleiben und werden durch neue Steuerungs- und Sicherheitsfunktionen ergänzt.

Was soll neues kommen?

  • Ein Administrator am neuen Skype for Business Client festlegen, wann und wie die Benutzeroberfläche dargestellt wird.
  • Der gezeigte, neue Client sieht wie eine Mischung aus Skype und Lync aus. Ein neues flaches Design in den typischen Skypefarben und -Symbolen in der bekannten Anordnung aus Lync 2013.
  • Die Suchen nach Skype-Kontakten (Skype Name oder Microsoft Account) kann nun direkt im Skype for Business erfolgen.
  • Das Weitervermitteln von Anrufen soll nun mit nur einem Click gehen.
  • Ein neues Fenster zeigt den aktuellen Anruf in einem "schwebenden" Fenster an.
  •  Video Calls zwischen Skype for Business und dem Endanwender Skype
  • Noch in diesem Jahr, und somit vor der Veröffentlichung von Skype for Business will Microsoft die Videofunktion zwischen Lync 2013 und Skype bereitstellen. (Quelle zdnet.com)


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16. September 2013

Warum soll Lync 2013 mindestens drei Frontend Server in einem Enterprise Pool haben?

Wer sich mit Lync beschäftigt steht immer wieder vor der Frage: Brauche ich einen Lync Standard Server oder benötige ich mehr Redundanz und mehr Verfügbarkeit mit einer Enterprise Version? und wie viele Front-Ends bentöige ich?

Der große Unterschied zwischen der Lync Enterprise Edition und dem Standard Server ist die Möglichkeit mit mehreren Front-End Servern im Pool einen redundanten Lync Enterprise Pool zu bauen. Hier werden auf mehreren Lync Frontend-Servern die Anwender und Ihre Daten automatisch verteilt. Dieser sogenannte Enterprise Pool kann in Lync 2013 bis zu 12 Server haben und alle Server haben die gleiche Lync-Konfiguration (Lync Pool). Fällt nun ein Server im Pool aus, so übernehmen automatisch die verbleibenden Front-End Server die Funktion und der Lync Client wird im Idealfall, ohne das es der Anwender merkt, auf einem anderen Server angemeldet/verschoben. Die Verteilung der User auf den Servern im Pool geschieht automatisch in sogenannte User Groups und lässt sich nicht durch den Administrator beeinflussen. Die User Groups werden auf zwei weitere Front-End Server im Lync Pool repliziert (vorausgesetzt es gibt mindestens drei Front-Ends). Gibt es weniger, so wird nur die entsprechende Anzahl an Kopien angelegt, mehr als drei sind es aber nie.

Somit wird die User Group einem primären (primary), sekundären (secondary) und tertiären (tertiary) Front-End zugeordnet und die Daten des Anwenders auf diese Server zusätzlich verteilt.

LyncFabric

Mit der neuen Lync 2013 Architektur hat Microsoft ein Hauptproblem der Skalierung von Lync behoben. So werden die Anwenderdaten primär auf dem primären Front-End des Users verwaltet. Dies schließt auch die Verwaltung der Präsenzinformationen ein. Dafür speichern die SQL Express 2012 Datenbanken mehr Informationen lokal auf jedem Front-End Server (RTCLOCAL Instanz).

Nur die dauerhaft zu speichernden Daten (z.B. Response Group Settings, Buddy List, geplante Meetings, Rufumleitungen, etc.) werden auf die SQL Backend Datenbanken als sogenannte „Lazy Writes“ gespeichert. In Lync 2010 gab es diese Trennung nicht. Deshalb führte ein Ausfall der SQL Backend Datenbanken auch immer gleich zu einem „limited functionality mode“ in Lync 2010. In Lync 2013 kann ein Lync Pool bis zu 30 Minuten „überleben“. Erst danach wird ein „limited functionality mode“ für den Anwender sichtbar.

Fällt ein Front-End Server im Pool aus, oder wird heruntergefahren, dann werden die User, die Ihre primäre Gruppe auf diesem Server hatten, auf den Server mit der sekundären, bzw. tertiären Kopie verschoben. Sind alle drei Kopien (Gruppen) nicht erreichbar, und es gibt noch mehr Front-End Server im Pool, dann werden die Daten aus der SQL Backend Datenbank (die mit den Lazy Writes) gelesen und auf dem vierten Front-End Server eine neue User Group erstellt. Anschließend werden die User dann dieser neuen User Group zugeordnet.

Was passiert im Hintergrund?

Bei der Installation eines Lync Enterprise Pools wird ein Windows Fabric Cluster mit allen Lync Front-End Servern als Knoten angelegt (.\Setup\amd64\WindowsFabric.msi). Jeder Knoten (also Lync Front-End Server) bekommt seine eigene eindeutige Routing Group ID und eine Node ID. Leider ist die Verwendung der Begriffe User Group und Routing Group in der Lync Dokumentation etwas verwirrend. Ich verwende in der Zeichnung oben den Begriff Group und meine zur Vereinfachung beide damit.

Aufgrund der eindeutigen Zuordnung von Routing Group ID und Node ID zu Servern und User Groups, weiß also jeder Anwender (Client), an welchem Server er sich anmelden muss. Jeder Front-End Server, bzw. jede Node ID hat einen aktuellen Fabric Status. Die Windows Fabric überwacht diesen Status dauerhaft und speichert dieses in der SQL Backend Datenbank.

LyncFabricSQL

Damit ein Lync Pool läuft und dem Anwender Dienste anbietet muss eine Mindestanzahl an Lync Servern verfügbar sein. Microsoft beschreibt die Anforderungen hier: http://technet.microsoft.com/en-us/library/gg412996.aspx

In diesem Artikel schreibt Microsoft außerdem, dass sie mindestens drei Front-End Server für einen Enterprise Pool empfehlen.

Warum benötige ich mindestens drei Front-End Server in einem Enterprise Pool?

Man kann es bereits erahnen: Wir haben idealerweise drei Kopien der User Groups in unserem Windows Fabric Cluster. Die Windows Fabric setzt ein sogenanntes Cluster Quorum voraus. Dieses Quorum dient dazu die Datenintegrität im Falle eines Ausfalls von Teilkomponenten zu wahren. Damit die Bewertung des Quorums valide ist, muss immer mindestens mehr als die Hälfte der beteiligten Einheiten/Dienste/Komponenten verfügbar sein (Split-Brain Problem). Bein einem Lync Enterprise Pool mit drei Front-End Servern ist also die Mehrheit sehr leicht herzustellen. (2:1 oder 1:2 = 33% : 66%).

Was ist bei einem Enterprise Pool mit nur zwei Front-End Servern?

Wir haben gelernt, dass der Windows Fabric Cluster immer eine Mehrheit (Quorum) benötigt, damit er seine Lync Dienste bereitstellt. Bei einem Lync Pool mit nur zwei Servern bekommen wir diese Mehrheit nicht zustande: (1:1 oder 50% : 50%). Hier behilft sich die Windows Fabric eines Tricks um einen Entscheidungsmehrheit herbeizuführen. Es ernennt den SQL Backend Server zu einem weiteren „Voter“. Damit haben wir wieder eine ungerade Anzahl von Stimmberechtigten und wir erhalten in jedem Fall eine Mehrheit (Quorum). Schaut man sich die aktuelle Windows Fabric Konfiguration auf einem Lync Server in einem „2 Front-End Server“ Pool an sieht man den SQL Server als zusätzlichen „Voter“.

FabricVoter

Was aber auch auffällt, ist das hier in diesem Beispiel nur der Name des SQL Mirror Principals (SQL01.uccloud.net) gespeichert ist. Tatsächlich ist in diesem Beispiel der SQL01 noch mit dem Server SQL02 gemirrored (sh. Bild oben). Findet also ein Failover des SQL Principal auf den Mirror statt, verlieren wir unseren zusätzlichen „Voter“, und damit die Mehrheit im Windows Fabric Cluster. Ohne die Mehrheit (Quorum) ist unser Lync Pool nicht mehr einsatzfähig und schaltet nach fünf Minuten in den „Limited Functionality Mode“. Ob die Windows Fabric in zukunft noch ein Update erhält um auch einen SQl Mirror als Voter zu unterstützen, kann ich derzeit nicht sagen.

Sollte ich einen Front-End Pool mit zwei Server betreiben?

Nun, das überlasse ich Ihnen. Ihnen muss bewusst sein, das derzeit ein 2 Front-End Server Pool zusammen mit SQL Mirroring keine gute „Überlebensfähigkeit“ darstellt. Nach fünf Minuten Ausfall des SQL Principals wird der Limited Functionality Mode initiiert. Sie gewinnen durch das SQL Mirroring also keine höhere Verfügbarkeit Ihrer Dienste. Auch werden Ihre Benutzerdaten nicht wie sonst auf drei Replicas verteilt, sondern stehen nur als primary und secondary Kopie zur Verfügung. Ansonsten läuft ein Lync Pool mit zwei Server wie ein Pool mit drei ober mehr Servern.

Zusammengefasst sind für den Betrieb eines 2 FE Pools folgende Punkte zu beachten:

  • Wenn Sie für Updates einen Front-End herunterfahren müssen, sollten Sie diesen so schnell wie möglich wieder online bringen.
  • SQL Mirroring bringt Ihnen nicht viel. Ohne den SQL Principal wird der Pool nach fünf Minuten in den Limited Functionality Mode gehen.
  • Am Besten starten Sie beide Front-Ends gleichzeitig neu. So vermeiden Sie Probleme bei der Bestimmung des Fabric Quorums!
  • Können Sie nicht beide Front-End Server gleichzeitig starten, so starten Sie diese in umgekehrter Reihenfolge zum Shutdown. Die Reihenfolge der Server können Sie sich mit folgendem cmdlet ausgeben lassen:

Get-CsPoolFabricState -PoolFQDN <FQDN>

  • Können Sie die Server nicht in umgekehrter Reihenfolge starten, so müssen Sie vor dem Start der Lync Dienste das Windows Fabric Quorum neu berechnen lassen:

Reset-CsPoolRegistrarState -ResetType QuorumLossRecovery -PoolFQDN <FQDN>

Was ist mit einem Lync Enterprise Pool und nur einem Front-End Server?

Diese Variante ist ähnlich dem Setup des 2FE Pools. Einen echten Vorteil gegenüber einer Standard Edition sehe ich aber nicht. Sollten Sie planen einen zweiten und dritten Front-End Server zeitnah (am nächsten Tag/Woche) zu installieren, dann ist dieser Schritt natürlich legitim. Haben Sie aber noch keine konkreten Pläne für die Installation der weiteren Server, und wollen sich einfach alles offenhalten, dann empfehle ich dennoch nur die Installation einer Standard Edition. Lizenztechnisch ist dieses dieselbe Lizenz, und sie sparen sich eine SQL Server Lizenz. Der Betrieb einer Standard Edition ist für den Einstieg sicherlich die einfachere Option, denn die Funktionen aus Anwendersicht sind die gleichen. Sie verbauen sich nichts mit der Entscheidung zu einer Standard Edition.