18. Mai 2011

Virtualisierung nun auch für Exchange Unified Messaging unterstützt

Auf der diesjährigen Teched in Atlanta hat Microsoft eine neue Virtualisierungsrichtlinie für Exchange 2010 SP1 bekannt gegeben. Nun wird auch die Exchange Unified Messaging Rolle für die Virtualisierung unterstützt.

Microsoft hat die UM Rolle für Exchange 2010 SP1 komplett umgekrempelt und auf die Unified Communications Managed API 2.0 (UCMA) umgestellt. Das ist das selbe API Framework das auch dem Office Communication Server 2007 R2 zu Grunde liegt.

Das Hauptproblem bei der UM Rolle ist die CPU-Leistung für die Indexierung (“Voice Mail Preview”). Mit Exchange 2010 SP1 wurden hier Optimierungen vorgenommen, die nun endlich auch die letzte Komponente der Unified Communications Familie für die Virtualisierung freigeben.

In wie weit eine Virtualisierung sich wirklich lohnt, muss in Einzelfällen betrachtet werden. Als Daumenregel kann man einen Hardware/Performance-Verlust von ca. 50% annehmen. Ein einzelner, virtualisierter Exchange UM Server mit vier zugeordneten CPUs und 16 GB zugeordneten RAM kann ca. 40 Anrufe gleichzeitig verarbeiten. Somit sollte nun auch diese Rolle in UC Projekten einfacher implementiert und getestet werden können.

Links: Best Practices for Virtualizing Exchange Server 2010 with Windows Server 2008 R2 Hyper-V

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