16. September 2016

Microsofts neue Update Strategie

Beginnend ab Oktober 2016 will Microsoft die eigene Update Strategie ändern. Deshalb wird es dann für Windows 7 und 8.1 sowie Windows Server 2008 R2, 2012 und 2012 R2
nur noch jeweils ein einzelnes Rollup-Paket geben. Somit gibt es keine individuellen KB Updates mehr, sondern nur noch eine Datei zum Herunterladen und installieren.


Geplant sind vier verschiedene Update Pakete:

1. Ein einzelnes Sicherheitsupdatepaket für das Betriebssystem
Diese beinhaltet alle neuen Sicherheitsupdates des jeweiligen Monats zusammengefasst in einem Paket. Einzelne Downloads von Updates wird es nicht mehr geben.
Es wird nicht über Windows Update angeboten, ist aber in Windows Server Update Services (WSUS) und dem Microsoft Update Catalog enthalten.

2. Ein monatliches Rollup
Dieses wird alle Sicherheitsupdates des Monats und alle zusätzlichen Rollups und Patches des Monates installieren.  Die Pakete sind kumulativ und werden auch die Anpassungen der Vormonate enthalten (das November Update wird dann die Updates aus Oktober einschließen). Langfristig sollen auch ältere Updates aus der Vergangenheit inkludiert werden. Am Ende wäre dann nur noch ein Update notwendig, um einen Rechner auf den aktuellsten Stand zu bringen. Bereitgestellt werden die "Monthly Rollups" über Windows Update, Windows Server Update Services (WSUS) der dem Microsoft Update Catalog.


3. .Net Framework Security-Only Update
Beinhaltet nur alle neuen .Net Sicherheitsupdates des Monates. Es sind keine Qualitäts- oder Stabilitätsupdates enthalten. .Net Framework Security-Only Updates werden nicht über Windows Update angeboten, sind aber in Windows Server Update Services (WSUS) und dem Microsoft Update Catalog enthalten.

4. .Net Framework Monthly Rollup
Hier sind .Net Framework die Sicherheitsupdates und andere Updates zusammengefasst. Mann kann jetzt also mit einem Installationspaket  die .Net Version aktuell halten.
Die Updates sind keine Upgrades. Somit bleibt eine .Net Framework 4.5.2 weiterhin in der Version. Aktualisierungen auf z.B. 4.6.2 müssen, wie bisher über ein separates Update eingespielt werden.
Bereitgestellt werden die ".Net Framework Monthly Rollups" über Windows Update, Windows Server Update Services (WSUS) der dem Microsoft Update Catalog.


Am Veröffentlichungstermin ändert sich nichts;  sie werden weiterhin am zweiten Dienstag eines Monates bereit stehen. Das erste Mal also am 11.Oktober 2016.


Quellen:
https://blogs.technet.microsoft.com/askpfeplat/2016/08/30/a-bit-about-the-windows-servicing-model/
https://blogs.msdn.microsoft.com/dotnet/2016/08/15/introducing-the-net-framework-monthly-rollup/

24. August 2016

Eine neue Cloud Connector Edition (CCE) v1.4.1 ist verfügbar

Seit einigen Monaten Microsoft für Skype for Business Online Kunden eine neue Möglichkeit, Telefoniefunktionen zu nutzen. Mit der Cloud Connector Edition (CCE) kann eine on-premise Telefonanlage oder auch ein bestehender SIP-Trunk mit dem Office 365 Tenant gekoppelt werden. Somit besteht erstmalig die Möglichkeit, in Deutschland Telefonie ohne eine eigene vollständige on-premise Skype für Business Installation für Skype for Business Online Kunden zu nutzen. Die Notwendigkeit für ein “Hybrid-Setup” entfällt damit.

Cloud Connector Edition


Um den neuen Cloud Connector Edition (CCE) zu aktualisieren muss dieser hier Heruntergeladen Microsoft Download Center: https://www.microsoft.com/en-us/download/details.aspx?id=52963 Folgende Änderungen sind u. a. in dieser Version enthalten:

  • Hybrid PSTN und die HA “sites” sind kompatibel zu der zukünftigen Skype for Business Online Topologie für multinationale Kunden 
  • Verbessertes Online Management/Upgrade 
  • Verbesserung der Sicherheit 
  • Bug fixes


Eine Versionshistorie kann hier gefunden werden:
https://technet.microsoft.com/en-us/library/mt709073.aspx

Eine Installationsanleitung ist hier:
https://technet.microsoft.com/en-us/library/mt740649.aspx

Abgehende Rufnummer für CloudPBX Anwender anpassen

Für Skype for Business Online (Cloud PBX) Anwender gibt es jetzt die Möglichkeit die abgehenden Rufnummern anzupassen. Mithilfe einer in SfB Online vordefinierten Richtlinie kann festgelegt werden, wie eine Rufnummer umgeschrieben wird. Es besteht die Möglichkeit die Rufnummer ganz zu unterdrücken, oder auch einfach eine neue (z.B. Hotlinenummer) zu setzen. Die neue Rufnummer muss dabei im Tenant vergeben sein. Microsoft hat dazu einen Artikel veröffentlicht: Set the Caller ID for a user: https://support.office.com/en-us/article/set-the-caller-id-for-a-user-c7323490-d9b7-421a-aa76-5bd485f80583